Internationaler Jugendkonferenz
Mit großer Eile, aber erfolgreich haben wir die Gruppe aus sechs Studenten zusammengestellt, die mit Begeisterung zwischen 20-26 November 2005 in der Slowakei an der, vom Slowakischen Diakonischen Werk organisierte Jugendkonferenz teilnahm.
Die in der slowakischen Jelka organisierte Konferenz ist schon ein zweites Versuch die Jugend unterschiedlicher Länder für die Zusammenarbeit zu motivieren. Die erste Konferenz dieser Art fand in 2004 in Deutschland statt. Das Thema der diesjährigen Konferenz war "Selbsthilfe und Ehrenamt“.
Jelkas Trinkwasser, das vorher giftige Substanzen hatte und Krankheiten verursachte, versorgt heute 10 umliegenden Ortschaften mit Trinkwasser der besten Qualität. Der ehemaliger Kampf für die Verbesserung der Wasserqualität ist heute zu einer hilfsbereiten Zusammenarbeit in Interesse der umliegenden Ortschaften geworden, die sich im Ausbau der Wasserversorgung gezeigt hat.
Die Konferenz vom Bethlehem Missions Konferenzhaus aus Jelka könnte man sogar symbolisch betrachten, da sie grenzenübergreifend für eine Woche Quelle der Kooperation fünf unterschiedlicher Länder geworden ist. Die Jugenddelegationen (Polen, Deutschland, Ungarn, Slowakei, Rumänien) haben die Konferenzarbeiten mit diesem Bewusstsein angefangen.

Am Abend des Ankommens haben die langsam anreisende Gruppen einander mit großer Zurückhaltung wahrgenommen. Die ersten Kennenlernspiele haben aber die Jugendliche dazu bewegt, die auf sie zukommende Freundschaften langsam anzunehmen.
Welche Erfahrungen haben die Teilnehmer in der freiwilligen Arbeit? Was braucht man um seine Vorstellungen zu verwirklichen? Welche Mitteln hat man zur Verfügung? Diese waren die ersten gemischte Gruppenarbeiten, wo die unterschiedlichen Länderdelegationen sich als aktive oder potentielle Freiwillige kennen lernen konnten. Schon die manchmal viersprachige Diskussionen und Übersetzungen (deutsch, englisch, polisch und ungarisch) haben ein Verantwortungsgefühl zwischen den Teilnehmer erweckt.



Die zweite Länderdelegationsaufgabe war "Eigene Projekten zu entwickeln“.



"Die Überzeugungskraft oder Freiwilligen für die präsentierten Projekten zu gewinnen“ war auch eine Herausforderung für die mit Begeisterung zusammenarbeitende Delegationen.



Kommunikationstechnische Grundregeln durch Rollenspiele zu beobachten, führte zu einer völlig gelockerten und formlosen Laune, mit der die Teilnehmer einander geholfen haben.



Wie auf der EU Ebene über die Freiwilligenarbeit gedacht wird und wie nötig die Arbeit der ehernamtlichen Mitarbeitern ist - waren nicht nur durch Vorträge überzeugend, auch die Leistung der slowakischen Ehrenamtlichengruppe hat ein positives Beispiel gezeigt. Da, wo Menschen aufeinander aufmerksam und respektvoll achten (wie die Organisatoren dieser Konferenz), werden auch andere Menschen sich wohl fühlen - konnten wir feststellen.

Es gab keine Aktion wo die elementar aufbrechende Freude nicht zu spüren war. Die Ländergruppen konnten aber auch feststellen, wie die, an dieser Konferenz befreundete Jugendliche sich dazu verpflichten, einander weiter zu helfen, und bei der Verwirklichung ihrer präsentierten Projekten aktiv teilzunehmen.
Die Gruppe mit ungefähr 40 Teilnehmern hat in seinem Programm auch Zeit für eine Stattbesichtigung in Bratislava gehabt. Dort konnte man die innige Stimmung der Hauptstadt kennen lernen.



Im letzten Referat der Konferenz hat die Repräsentantin der "Jugend für Europa“ aus Bratislava die Teilnehmer durchs Vorbereiten und Abgeben mehrerer Anträge dazu motiviert auch Organisationen anderer Länder in den Kreis der internationalen Austauschprogramme mit einzubeziehen.


Traurigkeit und negative Gefühle des Trennens haben am letzten Tag die Jugendlichen charakterisiert.
Wir aber - die Leiter der Konferenz und die Gruppen - haben uns vereinbart, dass wir unsere entstandene Freundschaften nicht vorübergehen lassen, sondern die für uns gegebenen Chancen der Zusammenarbeit ausnutzen werden.

Die kleine Rumänische Delegation bedankt sich an den Konferenzorganisatoren und an der Senderorganisation, dass sie an dieser Konferenz teilnehmen durfte.
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