Stellungnahme - Aufruf
Eine Zielsetzung der Stiftung Studium Academicum ist es, für die christlichen Werte zu werben, die auch den Grund der rumänischen Gesellschaft bilden sollen. Die in 2000 gegründete Stiftung, organisiert jährlich Konferenzen mit gesellschaftlichen - ethischen Schwerpunkten. Solch ein Thema hatte der Konferenz am 28-29 Oktober zur Inhalt, wo neben den Zivilorganisationen sich sowohl heimischen wie auch holländischen Parteien repräsentiert haben. Das Thema der Konferenz war "Ethische Fragen und christliche Antworten (Euthanasia, Geburtsregelung, Organpflanzung, Abtreibung) im säkularisierten Europa - Rumänische Bezüge“.
An der Konferenz wurden grundsätzliche medizinische und theologische Meinungen über das Respekt des menschlichen Lebens und die Bewahrung der menschlichen Würde formuliert. Das Wesen dieser Fragen ist es, dass das Leben mit dem Empfängnis anfängt, und bis zum ungezwungenen/natürlichen Tod dauert. All das gilt noch mehr für jenes Menschenleben (im Fall der Säuglingen oder Bewusstlos- liegenden), wo diese sich nicht mehr schützen können (gemäß Erklärung UNESCO von 2005 Oktober).
Die Teilnehmer der Konferenz empfehlen in den diesbezüglichen Gesetzen (bio-ethische Fragen) die christliche Werte und Maßen vor Augen zu halten. So können, die unakzeptable Abtreibung, die Genmanipulation, der unethische Organhandel und die Euthanasie vermieden werden. Sie betonten die Einleitung der menschenzentrierten Methode des "palliativ Schutzes“ (Versorgung der unheilbar Kranken) in Rumänien.
Die Teilnehmer der Konferenz haben fortan die Repräsentanten der rumänischen Religionen und Zivilorganisationen für die Unterstützung der oben genannten Stellungnahme und für die Durchsetzung des christlich-theologisch- ethischen Standpunktes in der Gesetzesbildung gebeten.
Zuletzt, empfehlt die Stiftung Studium Academicum den Repräsentanten der Kirchen und der Zivilorganisationen das rumänische Parlament zu bitten, das Jahr 2007 "Das Jahr zum Respekt und zum Schutz des Lebens“ zu bekunden und die organisatorisch-finanzielle Quellen dieses Jahres abzusondern.
Fugyivásárhely/Oşorhei am 29. Oktober 2005.
Die Referenten und Teilnehmer der Konferenz:
Dr. Leen van der Waal (ehemaliger EU Abgeordneter), Dr. Ruth Seldenrijk (Direktor der Organisation zur Diensten der Kranken aus Niederland), Dr. Kees Goedhart (Arzt), Bíró Rozália (Vizebürgermeisterin - Nagyvárad), Dr. Földes Béla (Neurologe, Klinikdirektor), Pető Csilla (Schulinspektorin), Dr. Bárányi Ferenc (Facharzt, ehemaliger rumänischer Gesundheitsminister), Zsugán Margit (Gast), Görgey Éva (Apothekerin), Monosi Mária (Gast), Szél Katalin (Vorsitzende des Frauenbundes), Monosi Flórián (Gast), Szabó Ferenc (Pfr. Ad.), Ferencz János (Gast), Gergely Kinga Henrietta (Ref. Pfr.), Kállay Éva-Ildikó (Gast), Varsányi Rudolf (Pfr. Ad.), Balogh Barnabás (Ref. Pfr.), Besenyi Anikó (Gast), Szatmári István (Pfr. Ad.), Újhelyi Oszkár (Gast), Szatmáry Károly (Gast), Kelemen Mária (Vorsitzende des Frauenbundes), Kajántó Pál (Pfr. Ad.), Kajántó Lenke (Gast), Székely Lajos (Pfr. Ad.), Szilágyi Edit (Sozialpädagogin), Baki László (Student), Kállay László (Stiftungsvorsitzende, Ref. Pfr.), Szilágyi László (Ref. Pfr., Projekt Manager der Stiftung), Dr. Kállay Dezső (Pfr., Theologischer Professor), Szatmári Elemér (Ref. Pfr., Stiftungsvizevorsitzende), Csernák Béla (Ref. Pfr.)
Für die Übereinstimmung mit dem Original,
Projekt Manager
Szilágyi László
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