Kirchliche Strukturen und Vision - Seminarreise mit Hermann Schaefer
Die Stiftung Studium Academicum hat zusammen mit dem Bund der Ungarisch Reformierten Pfarrer aus Rumänien und mit den Pfarrerbunden der verschiedenen Dekanaten, die Seminarreise mit der Mitwirkung des Gast-Referenten Hermann Schaefer organisiert.
Hermann Schaefer, pensionierter Generalsekretär des Reformierten Bundes aus Deutschland (der Reformierten Kirche), aktives Mitglied mehrerer kirchlichen Leitungsgremien, kennt gründlich die Strukturen und Forderungen der Reformierten Kirche aus Rumänien. Diesmal ist er, als Europäischer Projektreferent des Reformierten Weltbundes und als Vorsitzender des Evangelischen Partnerhilfe, die Einladung der Stiftung Studium Academicum gefolgt. Demzufolge ist er zwischen den 2-8 August nach Siebenbürgen gereist um seine Vision über die Kirche der Zukunft mitzuteilen.

Die Seminarreise findet in vier verschiedenen Orten statt. Das zentrale Thema der Seminaren ist Kirchliche Strukturen und Vision. - eröffnete die Konferenz Kállay László, Vorsitzender der Stiftung Studium Academicum.
4. Julie 2006. Klausenburg - Reformierte Kirche Kolozsmonostor

Pfarrer Kállay Csaba hat die Anwesenden als Gastgeber begrüßt und hat erklärt, dass es hoch zu schätzen ist, dass Hermann Schaefer diesmal unter der interessierten Pfarrgemeinschaft als Gastreferent begrüßt werden kann.


"Wenn keine Früchte da sind, ist nicht der Weinstock (Gott) schuld dran. Insofern kann man nicht endlos ohne Früchte leben. Aber zu gleicher Zeit, muss man wissen, dass die Ergebnisse nicht die Kronen unserer Leistungen sind, sondern sie sind die Erfüllungen der Gnade Gottes“. - führte Székely József der erste Vorsitzender der Bund der Ungarisch Reformierten Pfarrer aus Rumänien die erste Konferenz der Seminarreise mit der Andacht über Jh. 15,1-8 ein.


Die zwei Referaten von Hermann Schaefer - übersetzt von Kállay László - hat die Zuhörerschaft mit großer Interesse gefolgt, da die beide vorgetragenen Themen Siebenbürgische Aktualität haben, oder haben können.
A) Welche Strukturen brauchen die reformierten Kirchen in Europa?
B) Engagement protestantischer Institutionen aus Deutschland in Mittel- und Osteuropa (MOE)
5. Julie 2006. Neumarkt - Reformierte Kirche Neumarkt III.
Die Andacht des Gastgeberpfarrers Lõrincz István und die Aussage der Andacht ist eine ehrliche, geistliche Einführung is Thema am zweiten Veranstaltungsort der Seminarreise. Er hat sich hinterher in seinen Begrüßungsworten an Hermann Schaefer bedankt, dass der Referent auch für ihn ermöglicht hat seine Gedanken über die zukünftige Kirche kennen zu lernen.



"Wenn wir am ersten Veranstaltungsort eher Praxis bezogene Vorträge gehalten haben, dann werden wir diesmal - und am nächsten Veranstaltungsort -eher grundlegende Fragen klären. "- sagte Hermann Schaefer in den Einführungsworten seines Vortrags übersetzt von Szilágyi László.

A) Chancen und Aufgaben reformierter Gemeinden und Kirchen in Europa
B) Ein Blick von außen: Zur Situation der ungar.-ref. Kirchen in MOE

Pensionierte Pfarrer und Kirchenvorsteher haben gleichmäßig mit gespannter Interesse den im Programm vorgesehene Vorträgen zugehört.
6. Julie 2006. Sathmar - Reformierte Kirche Szatmárnémeti

"Hermann Schaefers Tätigkeit ist für jeden von uns bekannt, demgemäß hören wir seiner Vorträgen noch gespannter zu.“ - begrüßte der Dekan Sipos Miklós die Anwesenden und den Gastreferent.

A) Chancen und Aufgaben reformierter Gemeinden und Kirchen in Europa
B) Ein Blick von außen: Zur Situation der ungar.-ref. Kirchen in MOE

Nach Hermann Schaefers Vortrag, übersetzt von Szilágyi László, ergab sich zwei und eine halbe Stunden lang, eine sehr intensive Diskussion.
7. Julie 2006. Osorhei - Reformierte Gemeindezentrum Osorhei

"Jede Struktur ist umsonst wenn sie im Hintergrund keine konturierte/klare Strategie hat“ - erklärte Balogh Barnabás in seiner Andacht am letzten Konferenz der Seminarreise.

A) Welche Strukturen brauchen die reformierten Kirchen in Europa?
B) Engagement protestantischer Institutionen aus Deutschland in Mittel- und Osteuropa (MOE)

In Hermann Schaefers Vortrag, übersetzt von Kállay László, ging es wieder als Anhaltspunkt um praktische Ratschläge.



Der Referent hat als Schlussfolgerung betont: nunmehr ist für jede örtliche reformierte Gemeinde möglich direkt zum Deutschen Reformierten Bund oder seinen Institutionen Projekte zu schicken. Anderseits hat er die Zuhörerschaft ermutigt, dass die Lust der freigebigen Menschen um ihren finanziellen Hilfenbeitrag zu leisten trotz der finanziellen und dementsprechend der gesellschaftlichen Wandlung Deutschlands anscheinend nicht vergangen ist.

"Die vom Referenten genannte europäische reformierte Strukturen scheinen uns weit entfernt zu sein, aber wir hoffen, dass sie sich nähern werden. Wir bedanken uns an Hermann Schaefer dass er entsprechend der Bitte der Stiftung Studium Academicum dazu beigetragen hat, diese Hoffnung jeden Interessierten mitzuteilen.“ - sagte Kállay László, der erste Vorsitzender der Stiftung Studium Academicum, in seinen Abschlussworten.
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