Der Pfarrer und der Presbyter als Mitarbeiter
Im Ort Biharea beschäftigte sich die Stiftung Studium Academicum zusammen mit der holländischen Stiftung "Fundament“ innerhalb eines Seminars mit der Thematik: “Der Pfarrer und der Presbyter als Mitarbeiter“. Dreißig Interessenten nahmen teil.
Nach der biblischen Einführungsworten des örtlichen Pfarrers Béla Csernák, und nach den Hinführungsworten von Japp Doedens und Frans Caan, folgte ein Gespräch in Kleingruppen.
Nach einstündigen Kleingruppenarbeit, berichtete jede Gruppe über die besprochenen Ergebenheiten währen des Gesprächs. Es kam zum Vorschein, dass immer noch viele Schwierigkeiten im Bereich der Zusammenarbeit von Presbyter und Pfarrer gibt. An vielen Ortschaften lässt der gegenseitige Vertrauen, das Wollen des Zusammendenkens auf sich warten.
Das mangelnde Kenntnis über die Aufgaben des Presbyters, bzw. der eigensinnige Leitungsstil der Pfarrer ist oft Grund vieler Konfliktsituationen. Deshalb wurde in mehreren Beiträgen die Wichtigkeit der Presbyterbildung bzw. solcher Gelegenheiten formuliert wo Presbyter und Pfarrer ehrlich miteinander über die Möglichkeit der gemeinsamen Lösungen sprechen können.
Die Kaffeepause gab die Möglichkeit zum Gedankenaustausch, und auch zum Zusammenprall der verschiedenen Meinungen.
Im Gemeinderaum "Bárka“ (Arche) konnten wir von Pfr. Péter Visky aus Klausenburg hören, wie sie in der Gemeinde in bestimmten fragen erfolgreich weitergekommen sind. Es ist auch seine Meinung, dass es nicht einfach ist Mitarbeiter und Presbyter zu finden die gerne dienen wollen. Viel Geduld und noch mehr Gebet ist nötig. Als ein Segen der Geduld und Gebet wurden Mitarbeiterkreise an verschiedenen Aufgabenbereiche der Gemeinde gegründet, und heute braucht man nur diese Kreise nur zu beobachten.
Sein Co-Referat ergab mehrere Fragen in der Reihe der Zuhörerschaft. Sie betrafen die Voraussetzungen und Mittel die für den erfolgreichen Dienst unerlässlich sind. Diese Mittel und Voraussetzungen kann man mit Hilfe der Gemeinde ein - und beschaffen, sagte Péter Visky.
In der Kirche von Biharea konnten wir einen kleinen Vortrag über die Vergangenheit und Gegenwart der Gemeinde hören. Der halbstündige Exkurs reichte für den Frauenbund, in der "Arche“ den Tisch zu decken mit der körperlichen Ernährung, die die geistliche Ernährung des Tages ergänzte.
Die zwei Stiftung vereinbarte sich, dass sie auch in der Zukunft Seminare dieser Art organisieren wollen.
|