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Die Bibel und die Kunst

Die Stiftung Studium Academicum möchte die Welt der Bibel auch durch die Kunst den heutigen Menschen näher bringen.

Diese Konferenz dient diesem Ziel. Der Munkácsy - Preisträger Maler Jakobovits Miklós folgte unsere Einladung und er weist uns heute durch ein Referat in die biblisch - inspirierte Kunstwelt ein.“ Szatmári Elemér, der Zweitvorsitzender der Stiftung begrüßte die Zuhörerschaft mit diesen Worten in der Großsaal des Zentrums "Posticum“.   

"Es sind aber Verschiedenheiten von Gnadengaben, aber derselbe Geist; und es sind Verschiedenheiten von Diensten, und derselbe Herr; und es sind Verschiedenheiten von Wirkungen, aber derselbe Gott, der alles in allen wirkt. Einem jeden aber wird die Offenbarung des Geistes zum Nutzen gegeben.“ Csernák Béla, Mitglied des Kuratoriums der Stiftung, bat in seiner Andacht über dem I. Kor. 12,4-7 und durch ein Gebet um Gottes Segen übers Konferenz.    

Jakobovits Miklós druckte in seinen Einführungsworten seine Freude darüber aus, dass er vor solch einem großen Publikum über die Ideen, die die Künstler in ihren Kunstwerken auszudrucken versuchen, sprechen darf.  

Mit Hilfe unseres Referenten versuchten wir uns der heiligen, christlichen und inbrünstigen Zuwendung der Künstler aus der Zeit der Vorrenaissance anzunähren. Wie sind sie zu den Gedanken der Heiligkeit, der Bibel und des höheren Transzendenz gekommen? 

"Das ist eine schwierige Sache“ - sagte der Künstler - "da diese Frage jede Zeit unterschiedlich betrachtet wurde, trotzdem werden wir versuchen diesen Prozess umzukreisen.“     

Er kam - wie er sagte - vor kurzem zum Erkenntnis, dass neben der kultischen Nutzung des Wortes und der Musik auch die Arbeit des Malers, der die schönste Färbe-Kombination verwendet, einer Evangelisation gleichkommen kann. 

Jakobovits stellte den Zuhörern viele, mehr oder weniger bekante Kunstwerke mit großer Demut und Hingabe vor; gleichzeitig, wies er auf typische stilistische Merkmale hin. 

Die Farben, die Formen, der Rhythmus, die Proportionen und die Konturen durch die der jeweilige Künstler eine typische Atmosphäre bildete, haben bei jedem Werk in den verschiedenen Epochen zur Herstellung einer neuen Welt geführt - erklärte der Referent weiter.

Balogh Barnabás, Mitglied des Kuratoriums der Stiftung, bedankte sich an Jakobovits Miklós, dass er Fremdenführer auf der Reise in die Welt der Kunst war. Seine professionelle Einführung half uns diese Künstler auch innerlich bewundern zu dürfen.

In der Besprechungsrunde kamen folgende Themen zu Geltung: Die Benutzung der Hautfarbe einigen biblischen Personen in den künstlerischen Darstellungen; Die Umschreibung der Verantwortung der pädagogischen Auswirkungen der verschiedenen Künsten; Grenzen oder sogar Grenzenlosigkeit des gegenwärtigen künstlerischen Geschmacks und der gegenwärtigen Kunstwerken.

Der Referent und die aktive Teilnahme der Zuhörer führten zu einer guten Atmosphäre während des Referates.

In seinen Schlussworten formulierte Balogh Barnabás den Fazit des Tages: Die Vorlesung hatte den positiven Auswirkung, dass sie nicht nur unseren Respekt und unser Interesse der Kunst gegenüber aneiferte, sie bestärkte auch die Daseinsberechtigung der Vielfarbigkeit der Gottesehrung.