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Reformierte Bewusstsein, christliche Offenheit

Als die Stiftung Studium Academicum das Jugendlager ausgeschrieben hat, konnte man schon im Vorfeld erahnen, dass es mit überzähligen Anmeldungen zu rechnen ist. Bisher haben sich jedes Jahr viele Jugendlichen angemeldet. Man erwartete diese Situation auch dieses Jahr.

Im Bewusstsein der großen Nachfrage hat die Stiftung Studium Academicum und die Jugendabteilung des Holländischen SGP das thematische Jugendlager "Identität und Offenheit - christliche Perspektiven" organisiert.

Zwischen den 12-20 August sind neben Brasov in der Stadt Sacele 32 Jugendliche aus Rumänien und fünf Holländer zu dem internationalen Jugendlager zusammengekommen.

Die Vielfalt und den guten Ablauf des Programms haben die Mitarbeiter der Stiftung Studium Academicum gesichert. So nahmen László Kállay und Elemér Szatmári als Hauptverantwortungsträger, Tünde Kállay und Attila Zsigmond als eingeladene Mitarbeiter im Lager teil.

Die zentrale Frage wurde durch zwei heimischen und zwei holländischen Vorträgen geschildert.  Die Vorträgen folgten Gruppenbesprechungen. Die in den Gruppen entwickelte Vielseitigkeit sorgte für die Vielfalt  der vorbereiteten Ergebnissen im Plenumsgespräch. Die Aktualität des Themas und die Übungsmöglichkeiten haben jeden Teilnehmer  berührt.

Beim Auswertungsgespräch kam es zum Ausdruck: es ist nötig in der einheitlichen Europa  die Identität, ohne damit anderen zu schaden, mehr zu betonen. In dieser Aufgabe hat die aus der christlichen Liebe ausbrechende und einander gegenüber ausgedruckte Offenheit eine entscheidende Rolle, was auch in der gegenseitigen Akzeptanz der Menschen sichtbar werden soll. 

Gelegenheiten für persönliche Gespräche und  zum Kennen erbieteten sich in den Pausen, während den Spielen oder am Lagerfeier. Auch dadurch konnte man bereits Offenheit und Toleranz üben.

Dass die Akzeptanz auch unter größeren oder minderen Herausforderungen geübt werden kann und muss, haben die zwei Wanderungen gut zum Ausdruck gebracht. Sie haben in der Gruppe für Herausforderung, Prüfung, aber auch für Genugtuung und eine angenehme Müdigkeit gesorgt.

Die Landschaft und die im Herz Siebenbürgens geöffnete Wonne haben für die Teilnehmer unvergessliche Erinnerungen gesichert.

Am Ende des Lagers haben sich die Teilnehmer mit den Gedanken verabschiedet, dass die aus unseren Christ - Sein ausbrechende Offenheit uns hilft einander kennen zu lernen und zu akzeptieren. So ist nicht nur die Wichtigkeit der Bewahrung der Identität klar geworden, aber auch die Akzeptanz anderer Menschen, ohne die eigene nationale oder religiöse Identität aufgeben zu müssen.