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Der auch in Siebenbürgen bekannter Autor der Bücher "Die neue Reformation" und "Der begründete Glaube", Klaus Douglass ist einer der bekanntesten Referenten der Stiftung Studium Academicum in 2005 gewesen.

Der Gastreferent, als Pfarrer einer Gemeinde in Frankfurts (a.M.) Nachbarschaft - fast in der Außenstadt - hat in seiner Kirchengemeinde in einer unglaublicher Weise, die auch internationale Aufmerksamkeit aufrief, nicht nur quantitative aber auch qualitative Änderungen bewirkt.  

Das Programm unseres Referenten, das mit Gemeinde- und Internationaler Referenz-Arbeit voll  ausgebucht ist, hat die Stiftung Studium Academicum dazu bewegt die Zeit seiner Anwesenheit bei uns für mehrere Seminare auszubreiten.

Aus diesem Grund hat die Stiftung Studium Academicum das erste, Diözesenübergreifende Veranstaltungsserie organisiert. Mitgewirkt haben der "Bund der Ungarisch Reformierten Pfarrer aus Rumänien", und vier unternehmungslustige Leiter des Pfarrbundes der verschiedenen Dekanaten. Unter diesen Umständen wurde die erste Seminarreise von Klaus Douglass in Siebenbürgen organisiert.

Am 30. August kamen aus drei Dekanaten (Bihar, Arad und Temesvár), 55-60 Pfarrer in das Gemeindezentrum der Kirchengemeinde aus Fugyivásárhely zusammen.      

Am 31. August hat die Kirchengemeinde Kolozsvár-Monostor für den 45 interessierten Pfarrern und Presbytern seine Kirche für das Seminar zur Verfügung gestellt.

Am 1 September, sind im Diakonischen Zentrum Bod Péter aus Marosvásárhely mehr als 100 Pfarrer und Laien aus drei Dekanaten zusammengekommen (in dieser Gegend ist Klaus Douglass durch seine Bücher am meisten bekannt).

Am 2. September fand das letzte Seminar im Gemeindezentrum der Kirchengemeinde Szatmár-Németi statt. Aus den drei eingeladenen Regionen sind aus zwei Dekanaten 45 Pfarrer zusammengekommen, um den gemeinsamen Pfarrkonvent zu feiern.

Klaus Douglass hat an jedem Ort betont: falls bei jemandem die Gedanken geweckt wurden, ´es kommt wieder jemand aus dem Westen  um zu erklären wie man in der Gemeinden gut arbeiten hat´, möchte er diese Gedanken zerstreuen, weil er selber auch nicht weiß wie sie ´richtig´ zu machen ist.    

Er erklärte: die Bücher, von denen schon zwei auf ungarischer Sprache übersetzt worden sind, wurden ursprünglich für seine eigene Gemeinde geschrieben. Er wollte sie ursprünglich nicht veröffentlichen. Insofern soll jetzt alles was er erzählt nur als Beispiel für all das dienen was ein Pfarrer in seiner Gemeinde machen kann, damit in den Kirchengemeinden neues Leben entspringt. Er hat diesbezüglich positive Erfahrungen gemacht, deshalb hat er sich engagiert diese Erlebnisse auch anderen, die daran Interesse haben, mitzuteilen.

Der Referent - unserer Bitte entsprechend - hat die in seiner eigenen Gemeinde verwendeten Gemeindeaufbau-, Gemeindeentwicklung- und Gemeindepflege - Strategien  dargestellt:

  1. bevollmächtigende Leitung        
  2. begabungsorientierte Mitarbeiterschaft
  3. leidenschaftliche Spiritualität
  4. zielorientierte Strukturen
  5. inspirierende Gottesdiensten
  6. einheitliche Kleingruppen
  7. bedürfnisorientierte Evangelisation
  8. liebevolle Beziehungen

Die Pausen sind, zur Überraschung des Referenten, mit der Dedikation der Bücher vergangen.  All das bedeutete ein unerklärbares Interesse an seinem Werk.

Die Zuhörerschaft konnte ihre Fragen und Bemerkungen während der Gruppenarbeiten formulieren.

In der Zusammenfassung hat Klaus Douglass im Plenum wiederholt gesagt: In seiner Gemeinde werden diese strategische Punkten am Jahresenden überschaut. Die Ergebnisse dieser Bilanz bestimmen die Nächstjährige Prioritäten der Arbeit.   

Der Referent hat in seinen Schlussworten überall in Erinnerung gebracht, dass wir als Reformierte Kirche - mehr als alle anderen Konfessionen - am meisten dazu berufen sind, unser kirchliches Leben zu reformieren. Wir werden durch Luthers Erbe - Offenheit zu den Neuigkeiten, Gemeindeorientiertheit sowie  Bibeltreue - schon seit dem 16. Jahrhundert von allen konservativen Kirchen unterscheidet. 

Für die Übersetzung der Vorträge haben die Mitarbeiter der Stiftung Studium Academicum gesorgt, durch die Mitwirkung von László Kállay, Balogh Barnabás und László Szilágyi.

Am Ende der viertägigen Seminarreise hat der Gast mit Balogh Barnabás und László Szilágyi in Vaida ein Auswertungs-Gespräch geführt. Am Ende des Gesprächs hat Balogh Barnabás  ein kurzes Interview mit Klaus Douglass gemacht:

Interview mit Klaus Douglass an den 3 September 2005. in Vaida.