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EUROPA - Konfliktpunkt unterschiedlicher Kulturen; oder - Folgen moderner Migration

Die Konferenz, welche das Thema gesellschaftlich und theologisch, auf eine nationale und internationale Ebene diskutierte, war am 27-28 Mai im Gemeindezentrum in Fugyivásárhely organisiert.

Was schreibt - diesbezüglich - die Geschichte der Juden? Was sagt die Geschichte des erwählten Volkes? Welche Modelle können wir aus der jüdischen oder aus der christlichen Welt erwähnen? Herr D. Dr. Zsolt Kozma - pensionierter Professor der Theologischen Universität aus Klausenburg - hat in seinem Referat "Migration, Zerstreuung und Mission im Leben der Juden und der Christen" sowohl die Ursachen, die Auswirkungen und die Folgen der Migration des Volk Gottes, wie auch die Chancen des Überlebens der Migrationvölker  dargestellt. 

"Kulturelle Reinheit in Europa: Mythologie oder Realität" - der Historiker Johan Snel, Professor an der Christlichen Universität aus Edei, - Mitarbeiter der SGP aus Niederland -  schilderte mit einem großem Überblick welche Prozesse der Migration in der Geschichte verlaufen sind, und präsentierte zu welchen Veränderungen sie in der Nationalen oder eben in der europäischen Kultur geführt haben. Der Referent hat - durch Samuel P. Huntingtons bekannten Forschungen - den religiösen und politischen Bestrebungen den Anwesenden sinnlich dargestellt, wodurch die, während der Geschichte gebildeten Kulturgrenzen des heutigen Tages eindeutig zu erkennen sind. Der Übertritt dieser Kulturgrenzen durch die Migration hat zum Aufkommen und zur Kräftigung einiger Kultur, und zur Rückschlag oder sogar zum Schwund anderer Kultur geführt. Vor den Anwesenden ist gleichzeitig auch klar geworden, welche dominante religiöse oder politische Kulturen der Epochen bis heute die unterschiedlichen Regionen der Welt beeinflussen.

Der dritte Referent des Tages war der erste Vorsitzender der RMDSZ Abgeordneten Fraktion, Herr Hunor Kelemen. In seinem "Thema - Aufführung" hat er in erster Linie über die Anstrebungen der RMDSZ Fraktion ab 1992 bis heute gesprochen, wodurch die Vertreterorganisation die Migration ungarischer Bürger aus Rumänien nach Westen zu verringern versucht hat. All die Gesetze der letzten 15 Jahren, an deren Vorbereitung die RMDSZ Fraktion teilgenommen hat oder bei denen sie dafür gesorgt hat, dass sie in Kraft treten, haben versucht die Auswanderung aus Rumänien zu verlangsamen, zu stoppen. Im zweiten Teil seines Referates hat er über die Notwendigkeit des Minderheits-gesetzten, aber auch über dessen Hindernisse und Schwierigkeiten gesprochen.

Am zweiten Tag der Konferenz ist das nächste Referat von  Jacques Bazen - Professor an der Universität Amersfoort und Repräsentant der SGP aus Niederland, gehalten worden. Der Titel seines Referates war: "Das Phänomen und die Folgen moderner Migration in der Europäischen Union".

Der Referent hat nicht nur über die Migration/Einwanderung geredet, die in die Richtung Niederlande geschieht, sondern er hat auch die Problemen und die Migration -Herausforderungen der in der Diaspora lebenden Holländer vorgestellt.  

Das Referat schilderte auch einige europäische Bestrebungen, in dem die Europäische Union versucht auf  Phänomene zu reagieren, die die gelegentliche Völkerwanderung verursachen. Da die Vorstellung der Europäische Union einen politischen und wirtschaftlichen Bund zuwege zu bringen ist, wo die Migration gesellschaftlich nicht mehr gerechtfertigt ist, die immer noch existierende Migration zeigt auf Mangeln die noch nicht gelöst sind.  

Am Seminar-Wochenende, hat der Schriftsteller und Journalist Aladár Szilágyi im letzten Referat, - durch eine sprachliche vielfältig gewürzte Präsentation - seine eigene Wahrnehmungen und Erfahrungen vorgetragen. Im ersten Teil des Referates "Können die West - Europäische Regionsmodelle in Rumänien nutzbar werden" hat er über einem Europäischen Ort gesprochen, dessen Bürger, ohne ihren Wohnort jemals verlassen zu haben, oder ohne jemals aus ihren Geburtsort gewandert zu sein, Bürger fünf unterschiedlicher Staaten gewesen sind, und sie haben dem entsprechend fünf politische und kulturelle Migrationen erleben müssen.

Im zweiten Teil seines Referates hat Aladár Szilágyi die "Regio Trirena" - die an dem französischen - schweizerischen - deutschen Grenzendreieck liegende Städte - vorgestellt. Er hat die in der Europäischen Region (Basel - Freiburg - Mulhouse-Colmar) ins Leben gerufene Zusammenarbeit präsentiert. Dieses wunderbare Beispiel, das die Politik- Kultur- und Wirtschaft  umspannt, wurde mit interessanten Einzelheiten dargestellt. 

Zwischen den Vorträgen gab es kurze Pausen, hinterher wurden Gruppenarbeiten und  Besprechung im Plenum organisiert.

Die ungefähr 60 Anwesenden - Studenten, Repräsentanten der Zivil-Sphäre, Pfarrer und kirchliche Freiwilligen - haben mit großem Interesse den vorgetragenen Referaten zugehört.

Unsere Stiftung hat die Konferenz mit der Überzeugung abgeschlossen, dass es ihr gelungen ist, mit den Teilnehmern über eine der aktuellsten Fragen der siebenbürgischen Gesellschaft zu konsultieren.