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© 2004 Studium Academicum.

Adresse: Str. Mica nr. 593
RO-3715 Osorhei,
Jud. Bihor, Romania

Tel./Fax: +40-59-313 265

E-mail: kallay@rdsor.ro

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Allgemeine Informationen

Die Stiftung entstand auf privat Initiative einiger reformierten Pfarrer. Sie hatten das Ziel, die fast ganz und gar fehlende Laienausbildung aufzubauen.

Durch die Organisation von Seminaren, Kurse und Weiterbildungskurse will die Stiftung dazu beitragen, dass Dienstpersonal, Gemeindearbeiter und alle anderen praktizierenden Christen zusammen auf die Fragen und Anforderungen unserer modernen Zeit mit Gottes Willen im Einklang stehende Antworten suchen. Mittlerweile haben sich einige Römisch-Katholische Priester und manche - im kirchlichen Sinne genommen - Laien ohne Rücksicht auf ihre konfessionelle Angehörigkeit der Tätigkeit der Stiftung angeschlossen. 

 

Der berühmte christliche Schriftsteller Ives Cognar schildert ironisch in einem seiner Werke die Situation der Kirche. Die Laienmitglieder würden für die christliche Mission nichts anders tun, als den Predigten hingebungsvoll zuhören, die Sakramente entgegennehmen und die Tasche öffnen, wenn sie von der Kanzel aus dazu aufgefordert werden.

Natürlich könnten wir uns mit Recht gegen diese Schilderung wehren. Aber die Frage ist ob wir schon etwas dagegen unternommen haben? Haben wir selber schon konkrete Antworten auf soziale, gesellschaftliche und ethische Fragen gesucht? Haben wir versucht uns, unsere kirchlichen Dienstleistenden und Mitglieder (die Laien) aus- oder weiterzubilden, damit das Evangelium sich besser und wirksamer verbreite und der christliche Gesichtspunkt in unserer Gesellschaft wahrgenommen wird?

Begonnen hat die Arbeit mit einigen begeisterten und entschlossenen Menschen, die Zeit und Geld für den Aufbau der Idee eingesetzt haben. Die organisierten Weiterbildungen, in denen die heiklen kirchlichen und gesellschaftlichen Fragen in Rede gestellt werden können. Frei von politischen oder konfessionellen Abhängigkeiten und trotz unterschiedlichen Bekenntnis-, Geschlechts- oder Volkszugehörigkeit werden Wege der Zusammenarbeit gesucht.

Die Stiftung Studium Academicum bietet Raum und Möglichkeit für das gemeinsame Durchdenken der anregenden Fragen. Hinzugezogene Experten helfen uns, Antworten zu finden.

Beim Beginn der Tätigkeit der Stiftung Studium Academicum, verfügte sie über nichts. Sie hat kein gut ausgebildetes Personal gehabt, verfügte über kein solches Gebäude wo die Programme hätten ablaufen können und sie besaß keine für die Tätigkeiten benötigten Fonds. Sie war aber mit einigen sehr begeisterten, entschlossenen Mitgliedern gesegnet, die mit Glauben und Hingabe den freiwillig angenommenen Dienst begeistert angefangen haben und die weder Zeit noch Kraft ersparend, oft eigenes Kapital geopfert eine Reihe von Seminaren, Konferenzen und anderen Ausbildungen auf den Weg brachten. Mittlerweile ist den Mitgliedern der Studium Academicum gelungen, solche opferbereite Organisationen und Mitarbeiter zu finden, die, die Wichtigkeit der vorgenommenen Ziele erkennend, zur Tätigkeit der Stipendium entweder mit Spenden oder mit Eigenleistung, Organisierung der Programme, beigetragen haben.

Wir möchten die Funktion eines solch unabhängigen Forums sichern, die frei von jeder politischen Abhängigkeit und interkonfessionellen Plänkelei ist, und in dem unsere Gesellschaft und Kirchen spannende Fragen ruhig gestellt, besprochen werden können und trotz unserer Bekenntnis-, Geschlechts- und Völkerunterschied die Wege der Zusammenarbeit gesucht werden können. 

Die Tätigkeit unserer Stiftung ist behindert. Sie verfügt noch über kein eigenes Konferenzzentrum. Obwohl die Reformierte Kirchengemeinde von Osorhei ihr Gemeindezentrum uns zur Verfügung stellt, und wir ihre Gastfreundschaft noch lange werden genießen können, wäre es uns eine große Hilfe wenn wir ein eigenes Konferenzzentrum hätten.

Wir hoffen darauf, dass durch die aktive Unterstützung unserer existierenden und zukünftigen Partner, die schon angefangene Investition ihr Ziel erreicht und wir unseren Programmen eine würdige Umgebung sichern können.

Trotz unserer kurzen Vergangenheit haben wir für unsere Tätigkeit sowohl im Inland als auch im Ausland Anerkennung gefunden. Schon nach zwei Jahren nach unserer Konstituierung sind wir zum vollberechtigten Mitglied der Europäischen Akademie, mit Hauptsitz in Brüssel, und dem Ökumenischen Verein der Laienbildenden Weiterbildungszentren (EAALCE) gewählt worden. Mit dieser Mitgliedschaft sind wir in den Kreis der Europäischen Laienausbildung gekommen.